Das Personal von PostAuto will das Gesamtpaket

Das bei syndicom organisierte PostAuto-Personal hat an ihrer Delegiertenversammlung vom 28. Februar gewichtige Entscheidungen getroffen. Sie hat unter anderem über die Verhandlungsstrategie bei den laufenden Verhandlungen zum Gesamtarbeitsvertrag, der zukünftigen Zusammensetzung des Firmenvorstands und das Lohnresultat bestimmt.

Meine Arbeit. Unser GAV.
Die Delegierten waren einstimmig der Meinung, dass sie bei den laufenden Gesamtarbeitsverhandlungen keine Konzessionen machen wollen. Noch bestünden offene Punkte aus der Vergangenheit, die im Gesamtarbeitsvertrag gelöst werden müssten, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das alles muss eingefordert werden, auch wenn die Verhandlungen länger dauern sollten. Der einstimmige Entscheid der Delegierten stärkt der Verhandlungsdelegation den Rücken.

Die Delegierten sagen JA zu 0,6% mehr Lohn
Die Verhandlungsdelegation präsentierte das Verhandlungsresultat von 0.6% der Lohnsumme. Sie strich heraus, dass der Pflichtanteil auch im obersten Quartil gewährt wird. Der Pflichtanteil, den alle erhalten, beträgt 70% der Lohnsumme.Über lediglich 30% der Lohnsumme kann der Vorgesetzte verfügen und individuell verteilen. Die Delegierten stimmten diesem Resultat einstimmig zu. 

Resolution zum Erhalt des FVP für das PostAuto-Personal verabschiedet
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat angekündigt, die Bezugsberechtigung für FVP zu überprüfen. Die Delegierten machten in ihrer Resolution klar, dass das FVP beim PostAuto- und PU-Personal Lohn- bzw. Rentenbestandteil ist. Würde dem Personal das FVP ersatzlos gestrichen, erlitten sie faktisch eine Lohn- bzw. Rentenkürzung. Das kann nicht die Absicht des BAV sein. Es muss deshalb bei der Neubeurteilung der Bezugsberechtigung das notwendige Augenmass walten und nicht das Personal für allfällige Fehler bei der FVP Vergabe bluten lassen.